Gemeinsam gegen Sozialabbau und hohe Mieten

Mann hält Schild auf Kundgebung
Rolf Bosse bekräftigte die Forderung des Mietervereins nach einem Mietenstopp. Foto: Schwartz

Mieterverein setzt bei DGB-Kundgebung Zeichen für Mietenstopp.

Zu der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Hamburg organisierten Kundgebung „Nein zum sozialen Kahlschlag!“ haben sich Anfang Juli rund 4.000 Menschen in der Hamburger Innenstadt versammelt. Der Mie­terverein zu Hamburg nutzte die Demons­tration, um sich im Rahmen der Mieten­stopp-Aktionstage für einen Mietenstopp und mehr bezahlbaren Wohnraum einzusetzen. Unter dem Motto „Die Miete sprengt den Rahmen!“ machte das Mietenstopp-Aktions­bündnis bundesweit auf die Folgen steigender Wohnkosten und geplanter Kürzungen beim Wohngeld aufmerksam. Der Vorsitzende des Mietervereins, Rolf Bosse, erklärte, stei­gende Mieten und Sozialabbau gefährdeten den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Ein Wochenlohn für die Miete ist genug“, forderte Bosse auf der Kundgebung.

Die Angebotsmieten in Hamburg sind innerhalb von zehn Jahren um 54,2 Pro­zent gestiegen – von 10,49 auf 16,18 Euro pro Quadratmeter (Quelle: empirica Preis­datenbank/VALUE Marktdaten). Neben einem Mietenstopp fordert der Verein mehr sozialen Wohnungsbau und ein konsequentes Vorgehen gegen Mietwucher.

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