Wussten Sie … dass Kaffeegeruch ein Neubaugebiet im Stadtteil Hamm verhindert?

Gebäudefassade
Tchibo-Betriebsgelände in Hamm-Süd. Foto: Szameitat

Rund 840 Wohnungen sollen in Hamm entstehen, aber der Start für das circa 3,8 Hektar große Neu­baugebiet Osterbrookhöfe verzögert sich seit Jahren. Der Grund: Auf dem Areal riecht es zu stark nach Kaffee. Nun fordert die Umweltbehörde, dass das Unternehmen Tchibo die Betriebsschornsteine erhöht. Die Fertigstellung des Bauprojektes im Gebiet zwischen Wendenstraße, Osterbrook, Rückers- und Süd­kanal war ursprünglich für 2027 geplant. Anschließend soll das neue Quartier alters- und familienfreund­liches Wohnen mit Kita, Jugendtreff, Sportzentrum und Supermarkt bieten. Bauherren sind die Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklung mbH und die SAGA Siedlungs-AG Hamburg. Für die Schule und den Kindergarten in der Nachbarschaft stellen die bestehenden Emissionen kein Problem dar. Für Wohnungsneubauten gelten jedoch strengere Regeln. Aktuell laufen Gespräche mit Tchibo über die Frage, wie der Einbau neuer Filteranlagen und eines höheren Schornsteins auf dem Betriebsgelände der Kaffeerös­terei an der Wendenstraße realisiert werden könnte. Unklar ist, wer die Kosten dafür trägt.

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